Fleischkäse einfach selbstgemacht

Nur eine Küchenmaschine braucht man als Hilfsmittel um leckeren Fleischkäse selbst zu machen, mit voller Kontrolle über die Zutaten! Ich war sehr skeptisch, ob man nur mit Hackfleisch, Gewürzen und einer haushaltsüblichen Küchenausstattung wirklich ein gutes Ergebnis hinbekommt, aber ich bin begeistert: selbstgemachter Fleischkäse (auch Leberkäse genannt) ist viel, viel einfacher als man denkt und man braucht auch keine speziellen Geräte. Und vor allem überzeugt das Ergebnis hinsichtlich Geschmack und Optik – passt bestens zur Oktoberfest-Zeit 🙂

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Bacon-Käse-Stangen

Das perfekte Party-Fingerfood oder als Snack zu Salat oder Suppe … Bacon-Käse-Stangen aus Blätterteig. Muss man definitiv probieren, sie schmecken noch viel besser als es sich anhört! Und es kommt sogar unser selbst gemachtes Bacon-Salz zum Einsatz … weil Bacon-Stangen natürlich mit Bacon-Salz noch besser schmecken 😉 Video anschauen, Mund wieder schließen und nachkochen! 🙂

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Buddha Bowl

Eines der Trend-Gerichte der letzten Zeit auf Instagram und Co: Buddha Bowls in allen Variationen. Eine Variante der gesunden „Schüssel-Gerichte“ will ich euch heute vorstellen, nämlich mit glasiertem Lachs, Couscous und Edamame. Grundsätzlich kommen bei den Buddha Bowls, egal ob als Frühstück oder Hauptgericht, nur möglichst gesunde Zutaten in Frage. Der Name leitet sich wohl von den im Ōryōki, einer dem Zen-Buddhismus zugehörigen Essensform, ab, den die größte der Schüsseln des Ōryōki-Set wird „Buddha Bowl“ genannt.

Eine Buddha Bowl darf Gemüse, Fleisch, Fisch, Obst, Nüsse etc. beinhalten … man ist also sehr flexibel was die Bestandteile angeht. Achten sollte man auf möglichst komplexe Kohlenhydrate und gesunde Fette, also z.B. Süßkartoffeln, Quinoa, Couscous und Avocados oder Cashewnüsse. Ansonsten ist, außer Frittiertem, fast alles erlaubt: kalte oder warme Zutaten, gekocht, gebraten oder roh, vegetarisch, vegan oder mit Fleisch. Probiert es mal aus oder experimentiert und stellt euch selbst eine Buddha Bowl zusammen 🙂

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Berner Würstel – Mainzer Art

Wie schmeckt Wurst noch besser? Natürlich mit Käse gefüllt und mit Bacon umwickelt! Das wusste schon Erich Berner senior, der in den fünfziger Jahren dieses Gericht im österreichischen Zell am See entwickelte (und eben nicht in Bern in der Schweiz). Üblicherweise wird eine Wiener oder Frankfurter Wurst der Länge nach aufgeschnitten und mit Emmentaler belegt. Die beiden Hälften legt man nun wieder aufeinander und umwickelt alles mit Bacon. Jetzt kommt das Berner Würstel in Pfanne, Ofen oder auf den Grill bis der Bacon knusprig und der Käse geschmolzen ist. Was liegt da näher, als die Mainzer Traditionswurst, nämlich die Fleischwurst, zu verwenden und ein „Berner Würstel Mainzer Art“ zu kreieren? Die rheinhessische Variante des beliebten Berner Würstel eben! Ausprobieren! 😉

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Bosna-Bratwurst

Was für die Berliner die Currywurst ist, ist für die Salzburger die „Bosna“: Ein scharf gewürzter Hotdog mit Senf, Zwiebeln und Petersilie. Der Name leitet sich aus dem bulgarischen „Bosa“ (für Snack) und Bosnien, was in Österreich mit scharfen Gewürzen in Verbindung gebracht wird, ab. In Deutschland ist die Bosna vor allem um Augsburg verbreitet. Als Würste sind z.B. Nürnberger Rostbratwürste geeignet, welche in ein angetoastetes Baguettebrötchen gegeben und mit Estragonssenf, Zwiebeln und Petersilie  sowie der Bosna-Curry-Mischung kräftig gewürzt werden. Statt einer fertigen Mischung kann man auch Currypulver mit Cayennepfeffer für die gewünschte Schärfe benutzen. Auf jeden Fall eine interessante Abwechlsung für die nächste Grillparty!

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Currysoße selbstgemacht

Fastfood in Gut: Der Clou ist die unglaublich gute selbstgemachte Currysoße auf Pflaumenbasis … damit schmeckt praktisch jede Wurst so, wie schon Grönemeyer sang: „Wat schönret gibt et nich“ 😉 Mit der Wurst und der Beilage eurer Wahl (und in der gewünschten Qualität) definitiv ein tolles und evtl. nicht ganz so ungesundes Fastfood-Gericht zum nachkochen, v.a. da sich die Soße eine zeitlang hält und auf Vorrat oder zum verschenken zubereiten lässt. Der einzige Wehmutstropfen ist, dass Cola zum Einsatz kommt … eigentlich ein no-go für mich, aber hier habe ich mal ein Auge zugedrückt – und es hat sich gelohnt 🙂

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Kasachische Grillspieße mit Essig-Zwiebeln

Diese leckeren Grillspieße sind nach einem Original-Rezept aus Kasachstan zubereitet. Natürlich handelt es sich um eine von zahllosen Varianten der sogenannten „Russen-Spieße“, aber der Rezeptersteller ist nunmal aus Kasachstan 😉 Dazu gibt es als Beilage ganz traditionell Essig-Zwiebeln. Eine tolle Idee, die etwas Abwechslung in den Grill-Speiseplan bringt! Wichtig ist, wie ja eigentlich immer, die Fleischqualität: schön durchwachsen sollte es sein und natürlich aus artgerechter Haltung.

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Onglet – Nierenzapfen – Hanging Tender

Ein weiteres, bei uns eher unbekanntes Stück vom Rind ist der Nierenzapfen, auch Onglet oder Hanging Tender genannt. Charakteristisch ist die Sehne, die mitten durch das an ein X erinnernde Fleisch verläuft. Das Onglet ist der Stützmuskel des Zwerchfells und existiert, im Gegensatz zum Filet, nur einmal pro Tier. Hierzulande wird es noch oft zu Hackfleisch verarbeitet, aber man findet es auch zunehmend in der Auslage. Es hat eine etwas festere Struktur als das Flap Steak und erinnert mich eher an das Flanksteak, ist aber zarter als dieses. Geschmacklich ist es definitiv zu empfehlen … eine schöne Abwechslung zu den Standard-Cuts wie Filet und Co.!

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Bavette / Flap Steak

Mein absoluter Lieblings-Cut: Bavette (d’aloyau) oder Flapsteak! Leider recht ist es nur selten zu bekommen und wird oft mit dem Flanksteak (Bavette de flanchet) verwechselt. Im Unterschied zum Flanksteak ist das Flapsteak unregelmäßiger in der Dicke und viel grobfaseriger, aber auch stärker marmoriert und daher etwas saftiger. Geschmacklich finde ich es definitiv nochmals besser als Flanksteak, und seitdem ich eine Bezugsquelle gefunden habe (der „Edel-Supermarkt Sch.ck-…“) wird zum Grillen eigentlich immer Bavette gekauft. Ungüstigerweise ist das dort erhältliche  „US-Bavette“ nicht „grass-fed“ sondern mit Mais gemästet (grain-fed). Wer damit leben kann und den doch recht Preis bezahlen möchte sollte es unbedingt mal ausprobieren!

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Kochschinken selbstgemacht mit der „Schinkenfee“

Selbstgemachter Kochschinken … und er schmeckt nicht nur sehr gut, das ganze ist auch noch total unkompliziert! Ausserdem natürlich nur mit gutem Fleisch direkt vom Züchter zubereitet, mehr Kontrolle über die Qualität der Zutaten (und die Menge an Nitritpökelsalz etc.) geht eigentlich nicht. Mit der „polnischen Schinkenfee“ kann man aber auch Wurst, z.B. aus Geflügel, oder „Lyoner“ etc. selbst herstellen … und evtl. so sogar noch Geld sparen. Bei den Amazon-Affiliate-Links handelt es sich um [Werbung], deswegen sind diese auch so gekennzeichnet. Wie immer bitte auch gerne teilen =)

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