Filet-Schinken selbstgemacht

Schinken kann eigentlich sehr leicht selbst gemacht werden, viel leichter als ich gedacht hätte jedenfalls. Natürlich braucht es viel Erfahrung und Können, um wirkliche Spitzenprodukte herzustellen, aber die eingeschweißte Supermarktware übertrifft er allemal, vor allem weil man das Ausgangsmaterial selbst bestimmen kann. Ich habe für meinen ersten Versuch Schweinefilet von glücklichen „Hof-Schweinen“ genommen, was eigentlich viel zu Schade ist, aber etwas anderes hatte ich nicht zur Hand. Eigentlich eignet sich statt dem Filet der Schweinelachs besser, aber so habe ich eben Filet-Schinken nach Art eines Lachs-Schinkens 😉

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Honig-Knoblauch-Huhn

Mal wieder etwas für die schnelle, aber auf jeden Fall auch leckere Küche: saftiges Hühnerfleisch in einer perfekten Honig-Knoblauchsoße, dazu Reis – und fertig ist eine tolles Gericht. Es lohnt sich definitiv, Hühnerschenkel zu verwenden, egal ob selbst entbeint oder fertig gekauft, denn diese bleiben viel saftiger und zarter als die Brust. Das ganze dann noch komplettiert mit knusprig-crossen Chips von der Hühnerhaut … ein Traum!

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Das „Hot Brown“ Sandwich

The Hot Brown Sandwich – eines der, wenn nicht das berühmteste „Messer-und-Gabel-Sandwich“ der USA … natürlich weil es extrem gut schmeckt und weil man es nur mit Messer und Gabel essen kann. Bei dieser hammermäßig leckeren Kombination aus saftiger Putenbrust, knusprigem Bacon und mächtiger Bechamel- bzw. Mornay-Soße gerät das beteiligte Brot fast in Vergessenheit. Entwickelt wurde es 1920 im Brown Hotel in Louisville (Externer Link zur Hotel-Seite) als besonderes Frühstück nach durchzechter Nacht – ein Katerfrühstück also. Zwar sind einige Arbeitsschritte nötig, aber es lohnt sich auf jeden Fall – und man kann das meiste parallel erledigen. Viel Spaß beim ausprobieren!

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Tartiflette

Ein wunderbarer französischer Auflauf aus Kartoffeln, Speck, Zwiebeln und Käse – das ist Tartiflette, ein Gericht, welches erst um 1980 von einer Vereinigung der Reblochon-Hersteller entwickelt wurde. Auch wenn es mittlerweile fest mit den Savoyen assoziiert wird, kann man es daher nicht zu den traditionellen französischen Gerichten zählen. Es gibt heute viele regionale Abwandlungen, z.b. mit Ziegen- oder Münsterkäse.

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Pasta mit Salbei und Salsiccia

Häufig wird die italienische Salsiccia hierzulande ja wie eine Bratwurst gebraten … in Italien jedoch wird sie eher wie Hackfleisch verwendet, das Brät wird also aus der Pelle geholt und angebraten. Ob richtig oder nicht, in Kombination mit Tomaten,  Ricotta und Salbei gibt das eine wirklich wunderbare, schnelle Pastasoße. Am besten eignet sich kurze Pasta wie z.b. Fusili oder Farfalle oder die von mir verwendeten „Muscheln“. Gerne einmal ausprobieren!

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Elsässer Schnitzel

Wenn man beim Elsässer Flammkuchen den Teig durch Schnitzel ersetzt, bekommt man auf jeden Fall etwas sehr leckeres: Elsässer Schnitzel, also sozusagen Low-Carb-Flammkuchen! Eine sehr schöne Alternative zum Schnitzel Wiener Art – lässt sich sehr gut vorbereiten und dann im Ofen vollenden. Die Kombination aus Schnitzel mit Schmand, Schinken, Zwiebeln und Käse ist definitiv gelungen und eine Empfehlung wert!

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Sauerkraut-Hotdog

In Anlehnung an das Reuben-Sandwich oder die New-York-Hotdogs kann diese Hotdog-Variante verstanden werden … man könnte dank Bratwurst aber auch vom typisch „german“ Hotdog reden. Wer mag kann natürlich auch ganz stilecht Frankfurter Würstchen o.ä. verwenden. Auf jeden Fall Fastfood in gut – da braucht man keine Box vom schwedischen Möbelhaus 🙂

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Spanische Hackbällchen – Albondigas a la Jardinera

Albondigas a la Jardinera: ein wundervolles spanisches Gericht, dass ich während eines Wochenendes in der französischen Schweiz von Victor, einem Spanier, und seiner italienischen Ehefrau, kennenlernen durfte. So grossartig dieses multikulturelle Zusammentreffen war, so toll sind auch diese wahnsinnig leckeren Hackbällchen nach Gärtnerinnen Art. Gute Zutaten vorausgesetzt, benötigt man höchstens einen Hauch Salz, so großartig ist der Geschmack. Dazu braucht es dann nur noch ein Stück Brot und einen spanischen Rotwein, sowie nette Gespräche mit guten Freunden … besser geht es nicht! Soulfood vom feinsten! Muchas gracias a Victor y sa madre Dori Luna!

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Sauerkraut-Pfanne

Gesund, saisonal, einfach, schnell und seeeeeehr lecker: Sauerkraut mit Hackfleisch und Käse – ein perfektes Gericht wenn es mal schnell gehen muss. Während die Kartoffeln kochen wird die Sauerkraut-Hack-Pfanne zubereitet – fertig in nur 20 Minuten. Das Sauerkraut muss natürlich, wenn nicht selbst fermentiert, wirklich gutes sein: ausser Kraut und Salz gehört da nichts hinein. Das typische Dosenkraut ist nämlich nur gekocht und mit Essig gesäuert und auf keinen Fall so gesund wie das klassisch hergestellte, fermentierte!

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Jambalaya

Ein wunderbar leckeres Reisgericht: Jambalaya – man könnte es eigentlich auch eine kreolische Paella nennen. Dank dem selbstgemachten Cajun-Gewürz bekommt unsere Jambalaya neben dem tollen Geschmack auch die nötige Schärfe: richtig dosiert für den passenden kreolischen Charakter, aber nicht zu viel um alles zu überdecken. Ob Wurst, Huhn und Garnelen oder nur ein Teil davon ist natürlich jedem selbst überlassen. Die typische „Trinity“  der kreolischen Küche aus Zwiebel, grüner Paprika und Stangensellerie wird hier noch um Tomaten erweitert, so dass genau genommen eine „rote“ Jambalaya entsteht. Wie auch immer, es passt jedenfalls hervorragend zu kaltem Schmuddelwetter =)

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Tri Tip oder Bürgermeisterstück

oder auch Pastorenstück, Frauenschuh, … so viele Bezeichnungen dieses Stück Fleisch auch hat, so lecker ist es auch. Der Name gibt darauf schon einen Hinweis, denn es war früher oft den hochgestellten Persönlichkeiten des Dorfes, wie Bürgermeistern oder Pfarrern, vorbehalten. Von der Form her an eine Haifischflosse oder auch einen Fahrradsattel erinnernd, ist es ein perfektes Stück zum indirekten Garen, eine gute Fleischqualität vorausgesetzt, da es sehr zart ist. Für den nächsten „Sonntagsbraten“ oder die Grillrunde als ruhig einmal ein Bürgermeisterstück vorbestellen … es lohnt sich!

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Steak mit Harissa und Paprika

Nach längerer Pause nun endlich ein neues Rezept, und wieder aus meinem „immer-noch-Lieblingskochbuch“ von Y. Ottolenghi: Simple (Amazon-Affiliate-Werbelink). Steak mit Harissapaste mariniert und serviert mit einer wunderbaren Paprika-Zitronen-Soße: Mit den Vitaminbomben Paprika und Zitrone sowie der angenehmen Schärfe ist es meiner Meinung nach sehr gut als Gute-Laune-Essen für einen verregneten, tristen Herbstttag geeignet … und farblich passt es natürlich auch zum Herbstlaub =)

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