Grüner Spargel mit Yuzu-Mayonnaise

Abgewandelt nach dem großartigen Signature Dish von Christian Bau, dem für mich interessantesten deutschen Koch, ist dies ein unglaublich simples aber doch raffiniertes Gericht. Das komplette Rezept, inklusive dem Miso-Karamel und dem Yizu-Gel, findet ihr in Christian Baus Kochbuch bau.steine (Amazon-Affiliate-Link*). Der Spargel wird ganz bequem sousvide gegart, man darf ihn natürlich aber auch anders zubereiten. Für sich genommen ist die Mayonnaise viel zu intensiv, begleitet aber den Spargel auf wirklich wunderbare Weise. Neben dem geschätzten Christian Bau gehört auch Bernd. H. großer Dank für seine Beiträge zu diesem Rezept, welches ich nachkochen und euch vorstellen möchte. Ich habe die vielleicht bestmöglichen Zutaten verwendet, die aber wahrscheinliche sehr schwierig zu beziehen sind, also nehmt einfach das beste was ihr bekommen könnt. Bitte seht mir die mangelnden Anrichtkünste nach und probiert dieses beeindruckende Vorspeisen-Rezept aus nachfolgendem Buch gerne einmal aus.

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Juwelenreis nach Ottolenghi

Wie Juwelen glitzern die Granatapfelkerne auf diesem Gericht, daher wird also wohl der Name stammen. Aber auch geschmacklich lohnt dieses Rezept wirklich jede Mühe! Lammhack, Huhn und Reis werden hier mit Granatapfelkernen, Mandeln und exotischen Gewürzen zu einem wunderbaren Fest- oder Sonntagsessen. Dieses Rezept findet sich in Ottolenghis neuestem Buch Ottolenghi Test Kitchen – Shelf Love (*Amazon-Affiliate-Link). Unbedingt ausprobieren!

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Mit Cranberries und Pilzen gefüllte Rehkeule

Die größte Gefahr besteht hier darin, dass das edle Wildfleisch zu trocken wird, denn Rehkeulen sind im Gegensatz zu Schwein oder Rind recht mager. Die Kombination mit Cranberries passt allerdings vorzüglich, und zur Soße muss man wohl nichts sagen, diese ist einfach ein Gedicht. Dazu passt der geröstete Rosenkohl mit Walnüssen und sowie als Beilage Kartoffelklöße natürlich wunderbar.

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Aligot – cremiges Kartoffel-Käse-Püree

Aligot ist ein wunderbar cremiges, schlotziges Kartoffelpüree mit ordentlich Käse und Creme Fraîche – passt also perfekt zu dem Schneewetter dass wir momentan haben. Traditionell ißt man dazu grobe Bratwürste, man kann es natürlich aber als Beilage verwenden wie man mag – sehr zu empfehlen!

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Spaghetti mit Alba-Trüffel

Dieses Gericht ist ein perfektes Beispiel dafür, dass ausgezeichnete Zutaten keine aufwändige Zubereitung benötigen, sondern sozusagen für sich selbst sprechen: Pasta in Bordierbutter geschwenkt und mit bestem Albatrüffel serviert – ein köstliches Gericht, welches nicht billig aber auf jeden Fall preiswert ist.

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Selbstgemachte Pizza aus dem Cozze-Pizzaofen

Die perfekte Pizza, besser als beim Italiener, und das ganz im heimischen Garten oder auf dem Balkon? Ja, das geht, nämlich mit (wohl am wichtigsten) selbstgemachtem Pizzateig, einer selbstgemachten Soße und im besten Falle mit einem Pizzaofen! Ich besitze seit kurzem einen Cozze-Pizzaofen* (der Name bedeutet auf italienisch Muschel, was dem Aussehen geschuldet ist, also keine Sorge ) und bin bis jetzt sehr zufrieden, v.a. was das Preis/Leistungsverhältnis angeht. Mit Sicherheit schmecken diese Pizzen aber auch aus dem heimischen Backofen besser als eine Tiefkühlvariante, aber die allermeisten Backöfen erreichen nicht die notwendigen hohen Temperaturen für eine perfekte Pizza wie aus Italien. Für Flammkuchen eignet sich so ein Pizzaofen natürlich auch.

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Pasta mit Ragu nach Gennaro

Statt der üblichen Bolognese lohnt es sich zweifelos, dieses Ragu nach Gennaro Contaldo auszuprobieren. Die Kombination aus 3 Fleischsorten, die mit Tomaten und Wein zu einem schlotzigen und unglaublich aromatischem Ragu köcheln, ist wirklich toll. Ein perfektes Soulfood für ungemütliche Wintertage. Es macht definitv Sinn „etwas“ mehr zu kochen (mindestens das doppelte) und den Rest einzufrieren. Viel Erfolg und Freude beim nachkochen!

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Saftiger Flammlachs

Es gibt wohl nichts besseres, als vor einem wärmenden Feuer zu stehen und an einem Bier oder Glühwein zu nippen, während man darauf wartet, dass der Flammlachs gar wird. Lediglich ab und zu die Temperatur kontrollieren, das Lachsbrett neu positionieren oder ein Stück Holz nachlegen, mehr ist nicht erforderlich. Das dänische Wort Hygge passt also ganz famos zu diesem Gericht: eine gemütliche, herzliche Atmosphäre, in der man das Gute des Lebens zusammen mit lieben Leuten genießt. Das besondere ist, neben der Zubereitungsart, die an sich schon besonders genug ist, die selbstgemachte Gewürzmischung für unseren Flammlachs. Natürlich kann man den Lachs notfalls auch im Ofen oder dem Gasgrill zubereiten, wunderbar eignet sich auch die Holzplanke: Lachs von der Planke.

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Kartoffel-Sakshuka mit Chili-Eiern

Man könnte es auch eine andere, evtl. deutsche Variante der Shakshuka nennen, denn trotz der koreanischen Chilipaste wirkt es doch mit Kohlrabi und Kartoffeln und dank den Eiern am ehesten wie eine weitere, deutsch angehauchte Version der leckeren orientalischen Speise. Genau wie diese lässt sich unsere Kartoffelpfanne mit Gochujang-Eiern, wie es im Originalrezept in Ottolenghis „Flavour“ (Amazon-Afiliate-Link*) heisst, wunderbar zum Frühstück oder als leichtes Abendessen genießen, vor allem auch bei diesen heißen Temperaturen.

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Kalte Avocadosuppe

Ebenfalls ein wunderbares Rezept von Ottolenghi, aus seinem Buch „Flavour“ (Amazon-Afiliate-Link*). Avocado, Erbsen und Gurke bilden die Basis dieses erfrischenden Sommerrezeptes, das mit einem würzigen Knoblauchöl und etwas Schmand gekrönt wird. Kann sehr gut vorbereitet werden und ist eine perfekte Vorspeise für die Sommerparty – oder ein leichtes Hauptgericht. Ausprobieren!

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Jakobsmuscheln und Queller mit Pasta in Calvadossoße

Jakobsmuscheln in Calvadossoße ist ein klassisches Rezept der Normandie. Dazu passt natürlich der an der Küste wachsende Meeresspargel oder Queller sehr gut. Ganz wichtig und das Gericht perfekt abrundend ist der frische Basilikum. Dank des Pommeau tritt die Süße und der Apfelgeschmack etwas mehr in den Vordergrund als bei reinem Calvados, wer mag kann aber natürlich auch nur letzteren nehmen, und statt Pasta ist natürlich auch Baguette erlaubt.

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Der Fliegende Jakob

Im schwedischen Original natürlich Flygande Jacob genannt, erinnert dieses Gericht an andere „exotische“ Klassiker wie Toast Hawai oder die bekannten „Curry-Gerichte“ der 70iger und 80iger Jahre, mit Currysahnesosse und Früchten wie Ananas oder Pfirsich. Erfinder und auch Namensgeber des Rezeptes ist der im Fluggeschäft tätige Ove Jacobsson. Die Kombination aus Huhn, Speck, Bananen und Chili-Sahnesoße schmeckt jedenfalls tatsächlich sehr gut, auch wenn man das im ersten Momenta nicht glauben mag. Wer auf Hawaitoast o.ä. steht sollte dieses schnelle unkomplizierte Rezept jedenfalls mal ausprobieren – ein super Tipp auch für eine Retroparty! Vielen Dank an „Ein Nudelsieb bloggt“ für die Anregung!

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