Kaviar an knusprigem Kalettes-Chip

Superfood Kalettes kombiniert mit Luxusfood Kaviar – eine perfekte Kombination aus knusprig-nussigem Kalettes-Chips mit sahniger Creme fraîche und umami-intensivem Kaviar. Der Kontrast der verschiedenen Konsistenzen alleine schon ist wirklich bemerkenswert, aber das Zusammenspiel der Aromen von absoluten Spitzenprodukten wie Crème fraîche Bordier und N25 Kaviar toppt das nochmals. Dieses Fingerfood ist ein weiterer Beweis wie grandios qualitiativ hochwertige Zutaten selbst bei einfachen, unkomplizierten Gerichten zur Geltung kommen. Die Kalettes-Chips schmecken natürlich auch pur wirklich toll – sehr empfehlenswert!

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Moretum – römischer Brotaufstrich

Eines der ältesten römischen Rezepte ist angeblich von Vergil überliefert, der in einem Gedicht einen römischen Landbesitzer beschreibt, der sich Moretum zum Frühstück zubereitet. Dieser Vorläufer unserer heutigen Kräuterfrischkäse wurde in einer speziellen Schale, dem Mortarium, zubereitet. Glücklicherweise gelingt die Zubereitung auch in einer einfachen Schüssel. Mit Olivenöl bedeckt hält sich das Moretum problemlos einige Tage im Kühlschrank. Bei der Wahl der Kräuter sind keine Grenzen gesetzt, hinein darf, was gefällt. Auch kann man statt Feta auch einen italienischen Hartkäse nehmen – ausprobieren!

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Einfache Ofen-Zwiebel

Dies ist wahrscheinlich das allereinfachste Rezept, das ich je gepostet habe: eine gebackene Zwiebel nach einem „Rezept“ aus dem Jahre 1808. Das Ausprobieren lohnt sich definitiv bei dieser gebackenen Ofenzwiebel, denn so pur habe ich eine Zwiebel noch nicht wahrgenommen. Die geschmolzene Butter unterstütz die Süße der Zwiebel, das Salz liefert den nötigen, würzigen Kontrast sowie die knusprige Textur dazu, einfach spannend! Das ganze funktioniert natürlich auch bestens auf dem Grill oder im Dopf. Wer also gebackene ZWiebel bis jetzt nur gefüllt kennt, sollte diese pure Variante mal testen.

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etz Restaurant Nürnberg

Selten nur hat man Erlebnisse, die einen auch Tage später noch berühren und begeistern. Ich bin seit meinem Besuch im etz von Felix Schneider in Nürnberg um eine solche Erfahrung reicher. Wer in Sachen Sterneküche nicht nur nach besonderen Produkten und effekthaschenden Tellerbildern sucht, sondern nach dem überraschenden und begeisternden Geschmackserlebnis, der ist hier richtig. Nahezu jedes Produkt ist nicht nur regional, sondern wird aus Grundzutaten auch selbst hergestellt bzw. häufig durch eines der unzähligen Fermentationsverfahren veredelt. Dieses Konzept bekommt der Gast zu Beginn des Abends auf besondere Art nähergebracht, mehr möchte ich hier aber nicht verraten, denn alleine diese Einführung rechtfertigt schon einen Besuch (wenn wohl auch nicht zum Preis des Menüs 😉 ). Auch die Nachhaltigkeit spiegelt sich in den Gerichten wieder, denn es wird möglichst das komplette Produkt verwendet, „from nose to tail“ sozusagen. Natürlich drängt sich die Begrifflichkeit eines „deutschen Noma“ auf, jedoch nicht im Sinne eines bloßen Nachahmens, sondern eher einer Paralellität, einer Eigenständigkeit bei ähnlichem Grundgedanken. Ich kann das etz nur wärmstens empfehlen, es ruft eine Begeisterung hervor, wie es viele Dreisterner nicht können.

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Spanischer Chorizo-Kartoffel-Eintopf

Was passt besser zu den (wahrscheinlich) kommenden kalten Tagen als ein deftiger Eintopf? Ich denke nicht nur für mich passen Eintöpfe einfach perfekt in den Herbst und Winter, und insbesondere dieser Eintopf mit seiner gewissen spanischen Schärfe, welche von innen heraus angenehm wärmt. Die Kombination aus würziger Chorizo mit Hühnchen, Kartoffeln und Paprika weckt bestimmt Erinnerungen an den letzten Urlaub!

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Schweinekoteletts mit Knoblauch-Pilzrahmsoße

Knusprige Schweinekoteletts, saftig mit Knoblauchpaste gegart in einer cremigen Champignonrahmsoße – was könnte ein besseres Soulfood für den Herbst sein? Sehr zu empfehlen ist hier, falls erhältlich, Fleisch vom Duroc-Schwein. Ausprobieren!

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Gegrilltes Schweinefilet in knusprigem Baguette

Saftiges, rosa gegartes Schweinefilet, mit Kräutern umhüllt und in einem knusprigen Baguette bei Niedrigtemperatur gegrillt oder im Ofen gebacken … was soll man sagen, einfach ein Traum! Diese Zubereitungsart stammt angeblich aus der Toskana – wäre aber auch ansonsten einen Versuch unbedingt wert.

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Restaurant Verbene in Koblenz

Eine absoluter Geheimtipp, wenn man denn überhaupt noch von geheim sprechen kann, für den Food-Enthusiasten und Gourmets findet sich in Koblenz: das Restaurant Verbene. Neben einem absoluten Bekenntnis zur Regionalität besticht aber auch die Kreativität und natürlich die Zubereitung der Speisen. Auch die häufig wechselnde Karte unterstreicht den Anspruch dieses Restaurants: nach der Erwähung im Michelin Guide sollte wohl bald ein erster Stern am Eingang prangen. Ich bin gespannt, wann es so weit ist, denn das „ob“ stellt sich für mich eigentlich nicht. Besonders erwähnt seien die „Rheinkiesel“, kleine in Asche gewältze Brötchen, die man im ersten Moment durchaus für echte Kiesel halten mag, wie auch der Signature Dish des Verbene, die vegetarische „Voie Gras“ – Fazit: sehr empfehlenstwert und für mich definitiv Einsterntauglich! Nachfolgend ein paar Impressionen der Sommerkarte.

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Tri Tip Inside Out

Das Tri Tip, oder hierzulande besser als Bürgermeisterstück bekannt, schmeckt natürlich am besten mit Röstaromen … und was ist besser als Röstaromen? Natürlich mehr Röstaromen! Wir grillen es nämlich zweimal, sozusagen einmal aussen wie gewohnt und einmal von innen, inside out eben. Dazu wird es eingeschnitten und dann wie ein Handschuh umgestülpt. Und wenn schonmal eine Tasche da ist, dann kann man sie auch mit leckeren Sachen füllen, oder? Ich habe für die Füllung des Tri Tip Paprika, Champignons, Zwiebeln und Bacon genommen … das hat sehr gut gepasst! Wer also mal etwas Ausgefallenes auf den Grill legen will, sollte das gefüllte inside out Tri Tip mal versuchen! Perfekt für die nächste Grillparty!

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Ungarisches Paprikahuhn – Paprikás Csirke

Was sonst sollte in ein typisch ungarisches Gericht gehören, wenn nicht Paprika? Die Soße besteht hier wirklich zu einem nennenswerten Teil aus einer Art Paprikamehlschwitze, was den besonderen Charakter ausmacht. Dazu passen selbstgemachte Spätzle wirklich sehr gut. Falls möglich sollte man natürlich original ungarisches Paprikapulver nehmen! Viel Spaß beim nachkochen!

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Chinesisches Fly Head Stir Fry

Natürlich werden hier keine Fliegenköpfe zubereitet, aber die fermentierten schwarzen Sojabohnen erinnern an dieselben, und daher kommt der Name dieses klassischen Wokgerichtes. Es lohnt sich definitiv diese besondere Zutat zu beschaffen, denn wirklich ersetzten lassen sich diese Bohnen meiner Meinung nach nicht so ohne weiteres. Wie immer bei Wokrezepten gibt es zu Anfang jede Menge Schnippelei, danach geht dann aber alles sehr schnell. Ein wirklich lohnenswertes Rezept – ausprobieren!

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Spaghetti all’amatriciana

Ein wunderbares italienisches Gericht sind Spaghetti all’amatriciana. Als einfaches, unkompliziertes Gericht der Schäfer aus dem Latium besteht es aus den typischen Zutaten, welche diese zur Verfügung hatten: Guanciale, Schafskäse, Pasta. Im Laufe der Zeit kamen dann noch Tomaten dazu. In dieser Einfachheit erinnert es mich an Spaghetti alla Carbonara, und auch hier kommt es auf die Qualität der Zutaten an, und auch hier ist man überrascht, wie großartig so wenig Zutaten schmecken können. Und zwar so großartig, dass man im Herkunftsdörfchen Amitrice sogar ein Fest zu Ehren der Spaghetti all’amatriciana feiert.

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Japanisches Golden Curry

Ausnahmsweise, wirklich ganz ausnahmsweise, mal ein Rezept mit Convenience-Bestandteilen, nämlich einer Fertig-Curry-Mischung. Da es sich aber um absolut authentische Kindheitserinnerungen handelt, denn dieses Rezept stammt von einer japanischen Freundin meiner Eltern, und auch diese Curry-Mischung schon seit so vielen Jahren unverändert Bestand hat, halte ich es dennoch für vertretbar ;-). Damals, in den 90iger Jahren, war die Beschaffung dieser Zutat tatsächlich nicht so einfach, denn Webshops oder Asialäden waren nicht bis kaum vorhanden, so dass das Golden Curry zumeist direkt im Handgepäck aus Japan anreiste. Typisch an diesem Curry ist die Süße, denn das ist wohl charakteristisch für japanische Currys, und dazu passt auch die Geheimzutat, die ihr weiter unten findet – viel Spaß beim nachkochen!

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