Chinesisches Fly Head Stir Fry

Natürlich werden hier keine Fliegenköpfe zubereitet, aber die fermentierten schwarzen Sojabohnen erinnern an dieselben, und daher kommt der Name dieses klassischen Wokgerichtes. Es lohnt sich definitiv diese besondere Zutat zu beschaffen, denn wirklich ersetzten lassen sich diese Bohnen meiner Meinung nach nicht so ohne weiteres. Wie immer bei Wokrezepten gibt es zu Anfang jede Menge Schnippelei, danach geht dann aber alles sehr schnell. Ein wirklich lohnenswertes Rezept – ausprobieren!

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Salat Olivier nach Ottolenghi

Der etwas andere Kartoffelsalat nach Ottolengi aus seinem Buch „OTK – Shelf Love“ ist eine modernere und leichtere Version des klassischen Salat Olivier. Dem eigenene Geschmack sind dabei keine Grenzen gesetzt, es darf hinein was gefällt, ob wie im Original Huhn und Erbsen oder vegetarisch ohne Fleisch, auch Resteverwertung ist erlaubt. Durch das frische Dressing aus Kräutern und Gewürzen und auch den griechischen Joghurt wird dieser Salat deutlich leichter und sommerlicher als das Original – perfekt auch für jedes Partybuffet!

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Der Mississippi Slugburger

Zur allgemeinen Beruhigung: für diesen Burger kam keine einzige Schnecke zu Schaden, obwohl „slug“ ja übersetzt Schnecke, genauer Nacktschnecke, bedeutet. Der Name kommt allerdings daher, dass dieser sehr günstige Burger früher für einen Nickel (also 5 Cent) verkauft wurde, und diese Münze nannte man damals umgangssprachlich „slug“. Bekannt war der Slugburger vor allem im nordöstlichen Mississippi und wurde auch unter den Namen Weekburger angeboten. Es handelt sich um ein Rindfleisch-Patty, welches klassischerweise Sojabohnen oder Kartoffelflocken, oder in meinem Fall mit Toastbrotwürfeln, gestreckt oder verlängert wurde. Dazu kommt ein Brötchen mit Senf und Dillgurken – und das war es schon. Normalerweise wird das Fleisch frittiert, ich habe es allerdings gegrillt, das sollte für ein Südstaatengericht auch passen. Ein Gericht mit etwas Geschichte – probiert es mal aus!

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Kaviar an knusprigem Kalettes-Chip

Superfood Kalettes kombiniert mit Luxusfood Kaviar – eine perfekte Kombination aus knusprig-nussigem Kalettes-Chips mit sahniger Creme fraîche und umami-intensivem Kaviar. Der Kontrast der verschiedenen Konsistenzen alleine schon ist wirklich bemerkenswert, aber das Zusammenspiel der Aromen von absoluten Spitzenprodukten wie Crème fraîche Bordier und N25 Kaviar toppt das nochmals. Dieses Fingerfood ist ein weiterer Beweis wie grandios qualitiativ hochwertige Zutaten selbst bei einfachen, unkomplizierten Gerichten zur Geltung kommen. Die Kalettes-Chips schmecken natürlich auch pur wirklich toll – sehr empfehlenswert!

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Selbstgemachte Pizza aus dem Cozze-Pizzaofen

Die perfekte Pizza, besser als beim Italiener, und das ganz im heimischen Garten oder auf dem Balkon? Ja, das geht, nämlich mit (wohl am wichtigsten) selbstgemachtem Pizzateig, einer selbstgemachten Soße und im besten Falle mit einem Pizzaofen! Ich besitze seit kurzem einen Cozze-Pizzaofen* (der Name bedeutet auf italienisch Muschel, was dem Aussehen geschuldet ist, also keine Sorge ) und bin bis jetzt sehr zufrieden, v.a. was das Preis/Leistungsverhältnis angeht. Mit Sicherheit schmecken diese Pizzen aber auch aus dem heimischen Backofen besser als eine Tiefkühlvariante, aber die allermeisten Backöfen erreichen nicht die notwendigen hohen Temperaturen für eine perfekte Pizza wie aus Italien. Für Flammkuchen eignet sich so ein Pizzaofen natürlich auch.

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Kartoffel-Sakshuka mit Chili-Eiern

Man könnte es auch eine andere, evtl. deutsche Variante der Shakshuka nennen, denn trotz der koreanischen Chilipaste wirkt es doch mit Kohlrabi und Kartoffeln und dank den Eiern am ehesten wie eine weitere, deutsch angehauchte Version der leckeren orientalischen Speise. Genau wie diese lässt sich unsere Kartoffelpfanne mit Gochujang-Eiern, wie es im Originalrezept in Ottolenghis „Flavour“ (Amazon-Afiliate-Link*) heisst, wunderbar zum Frühstück oder als leichtes Abendessen genießen, vor allem auch bei diesen heißen Temperaturen.

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Frittierte Bacon-Eier in Senf-Dill-Sosse

Senfeier 2.0 könnte man auch sagen, denn eigentlich handelt es sich ja um eine Variation der verlorenen Eier oder Senfeier. Das Besondere ist die knusprige Panade aus Panko und Bacon. Der Dill liefert eine willkommene Frische zur doch etwas schweren Senfsosse … dazu Kartoffeln oder Kartoffelstampf und man hat ein wunderbares Frühlingsgericht, das natürlich auch bestens zur Osterzeit passt!

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Filet Rossini

Auch Tournedos Rossini genannt, sind sicherlich die luxuriöseste Version eines Rinderfilets, die es gibt. Ganz klassisch gehört dazu statt Brot ein Artischockenboden und Foie gras, worauf ich aber verzichtet habe. Stattdessen habe ich eine „ungestopfte“, sogenannte „Happpy Foie gras“ verwendet, wobei es sich aber eher um eine Pastete handelt. Natürlich spart man bei einem solchen Gericht niemals an der Qualität der Zutaten, denn dann kann man sich eben auch die Mühe sparen … denn um Sparen geht es hier ganz sicher nicht, sondern eher um einen fast schon etwas dekadenten französischen Klassiker, oder auch „die höchste Ehre die einem Steak zuteil werden kann“. Zum Abschluss der Trüffelzeit also evtl. für den ein oder anderen mal eine Anregung für die nächste Saison. Laut Wikipedia wurden Tournedos Rossini vom Küchenchef des Pariser Restaurants Maison dorée, Casimir Moisson, kreiert und nach dem Komponisten Gioachino Rossini benannt.

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Das Gutesser Ostermenue 2021

Ein paar Anregungen mit Lieblingsrezepten, die sehr gut zu einem Ostermenü passen. Auf ein Dessert habe ich bewusst verzichtet, ich denke da gibt es genug an Süßigkeiten und Kuchen. Die Wolkeneier sind jedenfalls perfekt zu einem Osterfrühstück oder Brunch, und Suppe sowie Huhn wunderbar als Festtagsessen. Frohe Ostern =)

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Risotto-Quiche oder italienische Reistorte

Auf dem generell sehr lesenswerten Blog „Arcimboldis World“ habe ich ein interessantes Rezept entdeckt: Italienische Reistorte. Da ich Risotto liebe, musste das natürlich sofort ausprobiert werden. Meiner Meinung nach ist es ein französisch-italienisches Crossover-Rezept, sozusagen die italienische (Risotto-) Version der (französischen) Quiche, denn daran erinnern mich die verquirlten Eiern mit Tomaten, etc. Neben der Tatsache, dass es wirklich ein verdammt leckeres Gericht ist, gibt es noch einen weiteren Vorteil: die Zutaten kann man problemlos immer zuhause vorrätig haben. Einzig der etwas größere Zeitaufwand verhindert wohl, dass es auch für „Nicht-Home-Office-Priviligierte“ zu einem schmackhaften Jeden-Tag-Gericht wird. Für den Post-Corona-Abend mit Freunden jedenfalls eine tolle Abendessen-Option, die auch am nächsten Tag noch wunderbar schmeckt.

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Hunsrücker Gefillde – gefüllte Kartoffelklöße

Ein perfektes, traditionelles und regionales Soulfood wenn man so will … da steigt die Laune trotz nasskaltem Wetter und trotz Corona sofort. Man kann durchaus fertigen Kloßteig verwenden, denn dadurch eignet sich das Rezept sogar für das schnelle Jeden-Tag-Gericht. Besser, aber auch sehr viel aufwändiger, ist es natürlich mit selbstgemachtem Kartoffelteig, daher sparen wir uns das dieses Mal. Varianten dieser Klöße gibt es fast überall, so z.b. im Saarland, mit variierender Füllung, zum Teil mit angebratenem Hack, ohne Leberwurst, usw. Auch eine vegetarische Version der Gefillde mit z.b. Pilzfüllung kann ich mir sehr gut vorstellen. Ausprobieren!

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Janssons Versuchung – schwedischer Kartoffelauflauf

Auf schwedisch Janssons Frestele heisst dieses typische Gericht, dass es traditionell an Weihnachten und auch den Winter über gibt. Das besondere sind die schwedischen Ansjovis, die ganz anders eingelegt sind als hierzulande: nämlich eher süß statt salzig, mit einem an Gewürznelken erinnernden Geschmack. Klingt komisch, schmeckt aber in der Kombination mit den Zwiebeln, der Sahne und den Kartoffeln wirklich sehr gut. Wer die Original-Ansjovis nicht bestellen möchte, kann sie auch mit z.b. Rollmops oder Räucherlachs ersetzen, aber empfehlen würde ich unbedingt die authentische Original-Zutat!

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