Moretum – römischer Brotaufstrich

Eines der ältesten römischen Rezepte ist angeblich von Vergil überliefert, der in einem Gedicht einen römischen Landbesitzer beschreibt, der sich Moretum zum Frühstück zubereitet. Dieser Vorläufer unserer heutigen Kräuterfrischkäse wurde in einer speziellen Schale, dem Mortarium, zubereitet. Glücklicherweise gelingt die Zubereitung auch in einer einfachen Schüssel. Mit Olivenöl bedeckt hält sich das Moretum problemlos einige Tage im Kühlschrank. Bei der Wahl der Kräuter sind keine Grenzen gesetzt, hinein darf, was gefällt. Auch kann man statt Feta auch einen italienischen Hartkäse nehmen – ausprobieren!

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Einfache Ofen-Zwiebel

Dies ist wahrscheinlich das allereinfachste Rezept, das ich je gepostet habe: eine gebackene Zwiebel nach einem „Rezept“ aus dem Jahre 1808. Das Ausprobieren lohnt sich definitiv bei dieser gebackenen Ofenzwiebel, denn so pur habe ich eine Zwiebel noch nicht wahrgenommen. Die geschmolzene Butter unterstütz die Süße der Zwiebel, das Salz liefert den nötigen, würzigen Kontrast sowie die knusprige Textur dazu, einfach spannend! Das ganze funktioniert natürlich auch bestens auf dem Grill oder im Dopf. Wer also gebackene ZWiebel bis jetzt nur gefüllt kennt, sollte diese pure Variante mal testen.

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Spargel-Erdbeer-Salat vom Grill

Momentan zur Spargelzeit trenden ja Salatrezepte mit Spargel und Erdbeeren. Die Kombination aus knackigem Spargel, süßen Erdbeeren und weiteren Zutaten wie Mozarella, Rucola etc. eignen sich wirklich perfekt für eine Sommerarty, speziell natürlich wenn der Spargel auf dem Grill zubereitet wird.

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Gurke mit Miso

Es handelt sich hierbei wohl um das einfachste Gericht, welches ich bisher in meinem Blog gepostet habe. Kennengelernt habe ich es in Frankfurt am Main in einem kleinen aber sehr sehr authentischen japanischen Restaurant. Die Kombination aus Gurke und Miso ist eine wirklich stimmige Zusammenstellung, und hat in ihrer Einfachheit etwas typisch japanisches. Natürlich empfiehlt es sich gerade bei solchen Gerichten, auf eine besonders gute Qualität der Zutaten zu achten. Als Beispiel seien hier exemplarisch die wirklich empfehlenswerten Miso-Kreationen von Schwarzwald-Miso genannt. Ebenfalls typisch japanisch wird natürlich der Präsentation besonderes Augenmerk zuteil, so dass man sich also in Sachen „kreatives Gurkenschneiden“ austoben kann. Viel Spaß!

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Ottolenghis nicht gewöhnlicher Tomatensalat

Als „Kein gewöhnlicher Tomatensalat“ ist dieses Rezept in „Ottolenghis Testkitchen – Shelf Love“ betitelt. Ungewöhnlich ist für deutsche Tomatensalatrezepte sicherlich der Koriander und die Fischsoße im Dressing, wodurch das ganze eine deutliche asiatische Note bekommt. Abgerundet werden die saftig-süßen Tomaten durch knusprige Knoblauchscheiben und fruchtige Limette – ein toller bunter Sommersalat!

Zutaten

  • 300 g Kirschtomaten
  • 500 g reife Tomaten, verschiedene Sorten und Farben
  • 1/2 rote Zwiebel
  • 1 Soloknoblauch oder 5 Zehen
  • 35 g Ingwer
  • 140 ml Olivenöl
  • 1 EL Limettenschalenabrieb
  • 3 EL Limettensaft
  • 10 g Korianderblätter
  • 2 EL Fischsoße (oder helle Sojasoße wenns vegetarisch sein soll)
  • Salz, Pfeffer

Rezept

Als erstes wird der Knoblauch geschält und in dünne Scheiben geschnitten, der Ingwer in feine Stifte. Beides jetzt mit 1/2 TL Salz für 20 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze goldbraun in 140 ml Olivenöl frittieren. Danach durch ein Sieb abgießen. Das Öl aufheben, Knoblauch und Ingwer auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Tomaten waschen und entstielen. Die Kischtomaten längs halbieren, den Rest in dicke Scheiben schneiden und beiseite stellen.

Den Koriander grob hacken, Limettenschalenabrieb und -saft dazugeben. Die Zwiebel in feine Ringe schneiden und unter die Tomaten heben. Mit grobem Meersalz und Pfeffer würzen.

Koriander, Limettenabrieb, Limettensaft und Fischsoße mit dem Öl zu einem Dressing verrühren. Die Tomaten in eine breite Schale geben, Dressing darübergießen und mit Ingwer und Knoblauch dekorieren. Guten Appetit!

Weitere leckere Salatideen: Schneller Asiatischer Gurkensalat, Brot-Salat mit Tomaten und Kapern, Nudelsalat mit Rucola und Pinienkernen

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Schneller Asiatischer Gurkensalat

Man könnte auch Quetschgurken-Salat sagen, denn die Gurken bekommen einen ganz schönen Hau weg, bevor sie ins köstliche Dressing aus Reisessig, Sesamöl und Sojasoße dürfen. Die zerquetschen Gurkenstücke nehmen viel mehr Dressing auf als ordinäre Gurkenscheiben, was bestimmt einen Beitrag zum grandiosen Geschmack leistet. Dieser Salat ist unglaublich schnell zubereitet, noch dazu auch unglaublich einfach, und schmeckt aber dennoch unglaublich gut – der Hit, auch auf der nächsten Grillparty!

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Gebackene Süsskartoffel mit Limette, Kardamon und Tomatensoße

Ein wirklich wunderbares vegetarisches Gericht von (natürlich) Ottolenghi, der meiner Meinung nach ein Garant für schmackhafte vegetarische Kost ist. Zusammen mit Reis oder Brot ein sehr reichhaltiges Hauptgericht, das auch mit Fisch oder Hähnchen statt Süsskartoffeln prima funktioniert. Zu finden ist das Rezept in Ottolenghis „Flavour“* (Amazon-Afiliate-Link*).

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Flower Sprouts mit selbstgemachter Sesamsoße

Kalettes, Flower Sprouts, wilder Rosenkohl, Kohlröschen … dieses Trendgemüse hat so viele Namen wie Zubereitungsmöglichkeiten: roh, gedünstet, gekocht, gebacken, gebraten, gedämpft, etc. Es ist eine gezüchtete Mischung aus Rosenkohl und Grünkohl, die 2010 in Großbritannien auf den Markt gebracht wurde. Der offizielle Handelsname Kalettes leitet sich vom englischen Kale für Grünkohl ab. Kalettes zählen, da dank u.a. sehr hohem Vitamin C Gehalt sehr gesund, zu den sogenannten Superfoods. Auf jeden Fall fehlt den Flower Sprouts der typische Kohlgeruch, und auch der Geschmack ist wesentlich dezenter als beim Rosenkohl, es lohnt sich also auch für Rosenkohlgegner dieses Superfood einmal zu probieren. Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sich Kalettes mehrere Tage. Zusammen mit einer selbstgemachten asiatischen Sesamsoße eine tolle vegetarische Vorspeise oder eine spannende Beilage, die in Minuten fertig ist!

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Kartoffel-Sakshuka mit Chili-Eiern

Man könnte es auch eine andere, evtl. deutsche Variante der Shakshuka nennen, denn trotz der koreanischen Chilipaste wirkt es doch mit Kohlrabi und Kartoffeln und dank den Eiern am ehesten wie eine weitere, deutsch angehauchte Version der leckeren orientalischen Speise. Genau wie diese lässt sich unsere Kartoffelpfanne mit Gochujang-Eiern, wie es im Originalrezept in Ottolenghis „Flavour“ (Amazon-Afiliate-Link*) heisst, wunderbar zum Frühstück oder als leichtes Abendessen genießen, vor allem auch bei diesen heißen Temperaturen.

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Kalte Avocadosuppe

Ebenfalls ein wunderbares Rezept von Ottolenghi, aus seinem Buch „Flavour“ (Amazon-Afiliate-Link*). Avocado, Erbsen und Gurke bilden die Basis dieses erfrischenden Sommerrezeptes, das mit einem würzigen Knoblauchöl und etwas Schmand gekrönt wird. Kann sehr gut vorbereitet werden und ist eine perfekte Vorspeise für die Sommerparty – oder ein leichtes Hauptgericht. Ausprobieren!

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Grüner Spargel mit Yuzu-Mayonnaise

Abgewandelt nach dem großartigen Signature Dish von Christian Bau, dem für mich interessantesten deutschen Koch, ist dies ein unglaublich simples aber doch raffiniertes Gericht. Das komplette Rezept, inklusive dem Miso-Karamel und dem Yizu-Gel, findet ihr in Christian Baus Kochbuch bau.steine (Amazon-Affiliate-Link*). Der Spargel wird ganz bequem sousvide gegart, man darf ihn natürlich aber auch anders zubereiten. Für sich genommen ist die Mayonnaise viel zu intensiv, begleitet aber den Spargel auf wirklich wunderbare Weise. Neben dem geschätzten Christian Bau gehört auch Bernd. H. großer Dank für seine Beiträge zu diesem Rezept, welches ich nachkochen und euch vorstellen möchte. Ich habe die vielleicht bestmöglichen Zutaten verwendet, die aber wahrscheinliche sehr schwierig zu beziehen sind, also nehmt einfach das beste was ihr bekommen könnt. Bitte seht mir die mangelnden Anrichtkünste nach und probiert dieses beeindruckende Vorspeisen-Rezept aus nachfolgendem Buch gerne einmal aus.

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Schweizer Kartoffel-Käse-Auflauf

Eidgenössisches Soulfood bietet dieses leckere Rezept in Form eines Auflaufs oder fast schon eher einer Art herzhaften „Kuchens“ aus Kartoffeln, Käse und Ei. Authentisch wird dieses Gericht natürlich mit den originalen Käsesorten Sbrinz und Gruyere, ich habe aber auch Alternativen für euch, falls diese nicht zu bekommen sind. Insgesamt ein sehr sättigendes Wohlfühlgericht für 4-6 Personen, das am Folgetag mindestens genauso gut schmeckt.

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