Peposo Notturno

Ein wunderbares toskanisches Gericht, das man fast als italienische Version des Boeuf Bourgignon bezeichnen könnte. Seinen Ursprung hat es bei den toskanischen Ziegelbrennern aus Impruneta im 13 Jahrhundert, denn dort wurde dieses Fleischgericht über Nacht in den noch warmen Ziegelöfen gegart. Ganz klassisch kommen nur Rindfleisch, Knoblauch, Pfeffer, Salz und Rotwein hinein, ich habe es allerdings um Rosmarin ergänzt. Unbedingt muss jedoch viel Pfeffer hinein, denn der gibt dem Gericht ja seinen Namen: „nächtliche Pfeffrigkeit“ … und es wird auch wirklich nicht zu scharf, versprochen. Als Wein bietet, ja drängt sich ein Chianti förmlich auf, denn dort liegt auch oben genanntes Städtchen. Übrigens ist es das perfekte Gericht, falls man mal wieder Gäste bewirten darf, denn es kann ganz einfach über Nacht garen und dann vor dem Essen ganz fix finalisiert werden. Traditonell wurde es wohl auf Ciabatta gegessen, sozusagen der toskanische Pulled Beef Burger, dazu passt als Beilage aber auch wunderbar ein Olivenöl-Kartoffelpüree.

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Hachis Parmentier

Hachis parmentier – ein französischer Hack- oder „Haschee“-Auflauf, wegen des Kartoffelpüree benannt nach dem Franzosen Antoine Parmentier, der den Kartoffelanbau in Frankreich verbreitete. So wird ihm z.B. nachgesagt, er habe ein Kartoffelfeld von Soldaten bewachen lassen und die Wachen nachts abgezogen, so dass die Bauern die scheinbar wertvollen Kartoffeln klauten und selbst anbauten.

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