Koji und Shio Koji – fermentierter Reis

Mit einem speziellen Schimmelpilz (Koji) wird dieser Reis fermentiert, der dann die Basis für eine besondere japanische Marinade oder ein Würzmittel bildet. Dazu wird der Reis zunächst mit den Sporen von Aspergillus flavus var. oryzae geimpft und nach der Fermentation dann mit Wasser und Salz zu einer Paste verarbeitet. Diese macht zum einen z.b. Fleisch zarter, v.a. aber entsteht ein ganz besonderer Geschmack, den man am ehesten mit Umami beschreiben kann. Der Eigengeschmack wird sozusagen in besonderer Weise hervorgehoben und unterstützt. Es lohnt sich, eine Hälfte zu marinieren und die andere nur mit etwas Salz gewürzt zuzubereiten, um einen besseren Vergleich zu haben. Perfekt auf jeden Fall für Fleisch und Fisch, unbedingt auch für alles was auf den Grill soll. Nachfolgend sowohl das Grundrezept für Kijo-Reis wie auch das Rezept für Shio Kijo.

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Samosas mit roter Beete und Feta

Diese leckere, in diesem Fall vegetarische, Vorspeise kommt aus Indien und kann als Resteverwerter praktisch mit allem gefüllt werden, was reinpasst: Gemüse, Reis, Kartoffeln, aber natürlich auch Fleisch, Fisch, etc. Die Kombination aus roter Beete und Fetakäse ist jedenfalls eine wunderbare Kombination, die bestens zur herbstlichen Jahreszeit passt: richtiges Soulfood eben! Nachkoch-Empfehlung!

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Die perfekte Zitronenlimonade

… selbstgemacht mit Hilfe eines altbewährten Tricks der Cocktailexperten: man nutzt neben dem Zitronensaft auch die Schale der Früchte. Daraus stellt man nämlich zunächst Oleo Saccharum oder „Ölzucker“ her, welcher dann die Basis für die leckerste Zitronenlimonade der Welt bildet. Das ganze schmeckt durch die Öle, die der Zucker aus der Schale zieht, wesentlich komplexer und interessanter als die klassische Zucker-Saft-Mixtur – also probiert es einmal aus!

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Huhn in Thymian-Wermut-Sosse

… oder auch das schnellste Huhn der Welt … oder Huhn Provencale … oooooder einfach nur verdammt lecker! Ob jetzt nach Alfred Biolek oder einem anderen Rezept als Grundlage, ich bin mir nahezu sicher dass alle Varianten und Abänderungen grossartig schmecken, daher ist dieses Rezept auch eher eine Kombination aus verschiedenen anderen Vorlagen, die ich gefunden habe. Für mich ist es jedenfalls ein wunderbares Gericht sowohl für den Sommer als auch für den nächsten Besuch, den man möglichst unkompliziert aber schmackhaft beeindrucken bzw. bekochen will =)

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Brot-Salat mit Tomaten und Kapern

Knusprig geröstetes Brot, saftig-süße Tomaten mit erfrischenden Kapern … in einem Dressing aus Olivenöl, Knoblauch, Sardellen, Petersilie und Basilikum – viel sommerlicher geht es nicht in Sachen Salat. Unbedingt ausprobieren bei der nächsten Grill-Session!

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Lauch-Frikadellen mit Zitrone

Eine leichte Variante der beliebten Frikadelle kommt von Ottloenghi aus dem Mittelmeerraum: Frikadellen mit Lauch verfeinert und mit einer erfrischenden Zitronensoße serviert. Für mich ein sehr schönes Sommerrezept, das allerdings mit etwas mehr Aufwand verbunden ist als bei den klassischen Frikadellen – aber es lohnt sich!

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Erdnussbutter-Pfannkuchen mit Marmelade

Pfannkuchen vom Blech mit selbstgemachter Erdnussbutter und Marmelade: eine tolle Dessertidee – unkompliziert und schnell, aber extrem lecker =) Angeblich kann man Pfannkuchen ja sogar zum Frühstück essen … 😉

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Schweinenuss in Estragon-Senf-Soße

… oder auf französisch à la moutarde. Eigentlich klassischerweise mit Hase zubereitet, schmeckt es mit einem leckeren Schweinebraten, z.b. aus der Nuss, mindestens genau so gut! Die Sosse besteht aus Weisswein, Estragon, Rosmarin und Salbei und wird mit Sahne und Senf abgeschmeckt. Durch den während der Garzeit austretenden Fleischsaft entsteht eine wirklich wunderbare Soße, die man unbedingt einmal ausprobieren sollte. Zusammen mit Senf-Schnittlauch-Püree und Salat eine grandiose Mahlzeit!

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Lumpfisch mit Orangen-Dill-Kruste

Der Lumpfisch oder Seehase ist, ähnlich dem Kabeljau oder Schellfisch, ein grätenarmer Fisch mit festem, weissem Fleisch. Sein dezenter Geschmack harmoniert wunderbar mit der kräftigen Panade aus bitter-süßer Orangenmarmelade, erfrischendem Dill und scharfer Chili. In nur 20 Minuten lässt sich eine wirklich großartige Hauptspeise oder eine ausgefallene Vorspeise kreieren – unbedingtes Potenzial zum Standardrezept!

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Oklahoma Onion Burger

Der Oklahoma Onion Burger, auch OOB abgekürzt, ist im Grunde genommen einfach ein Patty, das auf einer dünnen Schicht karamelisierter Zwiebeln gegart wird, wodurch die e eine Seite sozusagen eine knusprige Zwiebelhülle bekommt. Man kann den Burger jetzt ganz puristisch genießen oder noch geschmolzenen Cheddar hinzufügen … so oder so eine extrem leckere Burgervariante. Man glaubt aufgrund der wenigen Zutaten nicht, wie schmackhaft das Ergebnis so ganz ohne Soße und Salat ist … aber es lohnt sich!

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Burrata mit Orange und Lavendel-Honig-Dressing

Ein weiteres großssartiges Sommerrezept habe ich auf dem Blog EATINGRABBITS gefunden: Mozarella mit Orangen statt Tomaten und einem Dressing aus Lavendel, Honig und Koriandersamen. Hört sich spannend an? Definitiv, und es schmeckt wirklich faszinierend – eine tolle Alternative zum altbekannten Caprese. Ich habe es nur minmal abgewandelt und nehme Burrata statt Mozarella, Lavendelhonig und etwas weniger Koriandersamen. Probiert es mal aus!

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Presa

Presa vom Iberico-Schwein – das ist definitiv mein neuer absoluter Lieblingscut an Schweinefleisch. Aus der spanischen Küche kommend, findet dieser hierzulande eher unbekannte Zuschnitt aus dem Nacken, auch als Nackenkern bezeichnet, zunehmende Beliebtheit – und das absolut zu Recht! Das Fleisch ist, bei einer Kerntemperatur von 50-55 °C, wunderbar zart und sehr schmackhaft. Ja, auch Schweinefleisch muss man nicht durchgaren, sondern kann es medium genießen … und das sollte, nein muss man bei diesem Stück auch unbedingt tun. Sehr zu empfehlen für die nächste Grillparty!

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