Risotto-Quiche oder italienische Reistorte

Auf dem generell sehr lesenswerten Blog „Arcimboldis World“ habe ich ein interessantes Rezept entdeckt: Italienische Reistorte. Da ich Risotto liebe, musste das natürlich sofort ausprobiert werden. Meiner Meinung nach ist es ein französisch-italienisches Crossover-Rezept, sozusagen die italienische (Risotto-) Version der (französischen) Quiche, denn daran erinnern mich die verquirlten Eiern mit Tomaten, etc. Neben der Tatsache, dass es wirklich ein verdammt leckeres Gericht ist, gibt es noch einen weiteren Vorteil: die Zutaten kann man problemlos immer zuhause vorrätig haben. Einzig der etwas größere Zeitaufwand verhindert wohl, dass es auch für „Nicht-Home-Office-Priviligierte“ zu einem schmackhaften Jeden-Tag-Gericht wird. Für den Post-Corona-Abend mit Freunden jedenfalls eine tolle Abendessen-Option, die auch am nächsten Tag noch wunderbar schmeckt.

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Lachs-Spinat-Pfanne mit Pasta

Den besonderen Geschmack macht die Kombination aus getrockneten Tomaten, Spinat und Parmesan aus. Genug Umami wird jedenfalls geliefert, perfekt also für saftigen Lachs … dazu etwas Baguette oder Pasta und man hat ein einfaches aber sehr schmackhaftes Gericht.

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Handkäs-Tartar

Ein rheinhessisches Gericht – und zwar wie es sich gehört ohne Kümmel! Man kennt Handkäs vor allem „mit Musik“, also mit einer Marinade aus Essig, Öl und Zwiebeln (ohne Kümmel). Handkäs kommt übrigens nicht nur aus Hessen, auch wenn er dort am verbreitesten ist, denn bekannt ist Handkäs auch in Rheinhessen und der Pfalz, die Herstellung ist auch aus Niedersachsen, Schlesien und Westfalen überliefert. Handkäs ist eine sehr gesunde, eiweissreiche und fettarme Käsespezialität, die aus Milchquark hergestellt wird. Je jünger und unreifer der Handkäs ist, umso größer ist der weiße Kern. Der Mainzer Käse ist übrigens eine Variante aus dem Jahre 1813 (Wikipedia-Artikel). Das Handkästartar stellen wir jedenfalls ohne das übliche Dressing und stattdessen mit Schmand her, dafür bekommt das Gericht durch das Gewürz des Essigbaums (Sumach) einen echten Crossover-Charakter =) Den besten Handkäs in Mainz gibt es im Restaurant Ma:doro, und natürlich (ihr wisst es), ohne Kümmel: https://www.madoro.de/

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Lachs mit Sauerampfer nach Troisgros

Ein grossartiges und mittlerweile wohl als Klassiker geltendes Rezept der französischen Küche, das seinerzeit allerdings revolutionär war. Den nahezu rohen Lachs kannte man damals in der gehobenen Gastronimie nämlich definitiv nicht. Dabei ist die Kombination des saftigen Lachs mit der Säure des Sauerampfers und der cremigen Süße der Sahne wirklich großartig – gute Zutaten vorausgesetzt. Erfunden wurde diese Kreation von Pierre und Jean Troisgros im Jahre 1962 in ihrem Restaurant „Maison Troisgros“, welches seit 1968 mit drei Michelinsternen ausgezeichnet ist. Ein köstliches Gericht, das unbedingt nachgekocht werden will =)

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Hunsrücker Gefillde – gefüllte Kartoffelklöße

Ein perfektes, traditionelles und regionales Soulfood wenn man so will … da steigt die Laune trotz nasskaltem Wetter und trotz Corona sofort. Man kann durchaus fertigen Kloßteig verwenden, denn dadurch eignet sich das Rezept sogar für das schnelle Jeden-Tag-Gericht. Besser, aber auch sehr viel aufwändiger, ist es natürlich mit selbstgemachtem Kartoffelteig, daher sparen wir uns das dieses Mal. Varianten dieser Klöße gibt es fast überall, so z.b. im Saarland, mit variierender Füllung, zum Teil mit angebratenem Hack, ohne Leberwurst, usw. Auch eine vegetarische Version der Gefillde mit z.b. Pilzfüllung kann ich mir sehr gut vorstellen. Ausprobieren!

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Janssons Versuchung – schwedischer Kartoffelauflauf

Auf schwedisch Janssons Frestele heisst dieses typische Gericht, dass es traditionell an Weihnachten und auch den Winter über gibt. Das besondere sind die schwedischen Ansjovis, die ganz anders eingelegt sind als hierzulande: nämlich eher süß statt salzig, mit einem an Gewürznelken erinnernden Geschmack. Klingt komisch, schmeckt aber in der Kombination mit den Zwiebeln, der Sahne und den Kartoffeln wirklich sehr gut. Wer die Original-Ansjovis nicht bestellen möchte, kann sie auch mit z.b. Rollmops oder Räucherlachs ersetzen, aber empfehlen würde ich unbedingt die authentische Original-Zutat!

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Selbstgeräucherter Bauchspeck

Ein Vorteil der kalten Jahreszeit ist ganz klar, dass die Temperaturen eben niedrig genug zum Schinken machen und Räuchern sind! Selbstgemachter Bauchspeck schmeckt nicht nur großartig, man kann auch sehr viel an den persönlichen Geschmack anpassen: Nitritpökelsalz oder nicht, Intensität des Rauchgeschmacks, Reifegrad, Gewürze, usw. … Empfehlenswert ist ein Vakuumiergerät, und benötigt wird natürlich eine Möglichkeit zum Räuchern. Dazu reicht z.b. ein sogenannter Sparbrand und theoretisch ein einfacher Karton. Probiert es doch mal aus, im Lockdown ist Zeit genug.

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Das Gutesser-Weihnachtsmenü 2020

Das Katatstrophenjahr 2020 neigt sich dem Ende zu, man kann nur hoffen dass 2021 besser wird … wenn man jedenfalls nur eingeschränkt Weihnachten feiern kann, dann sollte das Festtagsmenü etwas trösten: daher nachfolgend mein Vorschlag für das diesjährige Weihnachtsessen! Vorab schonmal ein frohes Weihanchtsfest =)

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Die besten Ofen-Pommes der Welt

… nach einem Rezept von (natürlich) Ottolenghi! Die Kombination aus fantastischem Ergebnis und geringem Aufwand machen dieses Rezept so unglaublich großartig: Kartoffeln schneiden, kurz kochen und dann in den Ofen und abwarten … so simpel lässt es sich zusammenfassen. Die Perfekte Beilage für Schnitzel, Bratwurst und co … oder nach Ottolenghi-Rezept mit Feta und Oregano auch ein vegetarisches Hauptgericht.

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Wiener Saftgulasch

Deftiges Gulasch: das perfekte Gericht für jeden trüben, kalten Herbsttag! Das besondere beim Wiener Saftgulasch ist die Menge an Zwiebeln, denn mindestens 3/4 der Fleischmenge kommt in Form dieses Gemüses hinzu. Ausserdem wird das Fleisch, bestenfalls aus der Rinderwade, nicht angebraten. Natürlich darf auch Paprika nicht fehlen … die Flüssigkeit und die schöne Bindung der Soße kommt allerdings fast ausschließlich durch die Zwiebeln.

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Cowboysteak mit Shio-Koji-Marinade

Als Cowboysteak bezeichnet man ein Ribeye-Steak am Knochen. Durch das garen am Knochen soll das Fleisch saftiger bleiben … ob das so ist, sei dahingestellt, aber ähnlich wie das Tomahawk-Steak macht es so natürlich wesentlich mehr her. Dank der Shio Koji Marinade aus fermentiertem Reis gewinnt das Steak jedenfalls deutlich an Umami und somit Geschmack.

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Ofenkartoffel mit Ei und Thunfischsosse

Grossartiges Soulfood nach Ottolenghi für die kalten, dunklen Tage: dampfende Ofenkartoffeln mit goldenem Eigelb und kräftiger Tonnato-Soße – unbedingt ausprobieren!

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