Onglet – Nierenzapfen – Hanging Tender

Ein weiteres, bei uns eher unbekanntes Stück vom Rind ist der Nierenzapfen, auch Onglet oder Hanging Tender genannt. Charakteristisch ist die Sehne, die mitten durch das an ein X erinnernde Fleisch verläuft. Das Onglet ist der Stützmuskel des Zwerchfells und existiert, im Gegensatz zum Filet, nur einmal pro Tier. Hierzulande wird es noch oft zu Hackfleisch verarbeitet, aber man findet es auch zunehmend in der Auslage. Es hat eine etwas festere Struktur als das Flap Steak und erinnert mich eher an das Flanksteak, ist aber zarter als dieses. Geschmacklich ist es definitiv zu empfehlen … eine schöne Abwechslung zu den Standard-Cuts wie Filet und Co.!

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Lachs von der Planke

Auf die Planke, fertig, los: Saftiger Lachs mit leichtem Raucharoma und Geling-Garantie – einfach toll! Definitiv eine der leckersten Arten Lachs zuzubereiten: auf einer Zedernholz-Planke. Man lässt den Lachs sozusagen über die Planke gehen … nur eben ins Feuer und nicht zurück ins Wasser 🙂 Ausser gutem Lachs braucht man nur noch einen Grill und ein Zedernholz-Brett (oder ggf. einer anderen Holzart). Man kann natürlich auch Fleisch oder Gemüse auf der Planke zubereiten, und die Bretter sind mehrfach verwendbar. Also besorgt euch eine Grill-Planke und versucht es einfach mal, klappt ganz einfach! 😉

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Bavette / Flap Steak

Mein absoluter Lieblings-Cut: Bavette (d’aloyau) oder Flapsteak! Leider recht ist es nur selten zu bekommen und wird oft mit dem Flanksteak (Bavette de flanchet) verwechselt. Im Unterschied zum Flanksteak ist das Flapsteak unregelmäßiger in der Dicke und viel grobfaseriger, aber auch stärker marmoriert und daher etwas saftiger. Geschmacklich finde ich es definitiv nochmals besser als Flanksteak, und seitdem ich eine Bezugsquelle gefunden habe (der „Edel-Supermarkt Sch.ck-…“) wird zum Grillen eigentlich immer Bavette gekauft. Ungüstigerweise ist das dort erhältliche  „US-Bavette“ nicht „grass-fed“ sondern mit Mais gemästet (grain-fed). Wer damit leben kann und den doch recht Preis bezahlen möchte sollte es unbedingt mal ausprobieren!

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Spargel-Pfannkuchen-Wrap

Die „Rheinhessische Spargel-Quesadilla“ – Spargel mit Kochschinken im Pfannkuchen … und dann auch noch mit Hollandaise und Käse überbacken: das ist momentan mein liebstes Spargel-Rezept =) Es hört sich sehr simpel an und schmeckt trotzdem unglaublich lecker, wenn man gute Zutaten (natürlich unbedingt rheinhessischen Spargel) benutzt und möglichst wenig Fertigprodukte verwendet. Ohne Schinken hätte man auch ein sehr schmackhaftes vegetarisches Gericht. Also nachkochen solange es noch Spargel gibt und gerne das Rezept teilen =)

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Kimchi selbstgemacht

Hätte ich gewusst wie lecker selbstgemachter Kimchi ist, dann hätte ich den schon längstens ausprobiert … und dieser hier ist nach nur einer Woche fermentieren schon fertig! Das koreanische Nationalgericht Kimchi ist unglaublich vielfältig. Es gibt Varianten mit allem erdenklichen Gemüse, mit Meeresfrüchten, ohne Chilipulver, usw. … und natürlich hat jede Familie ein eigenes Rezept. So wie das deutsche Sauerkraut dient Kimchi zum haltbarmachen von Gemüse für die Winterzeit. Das folgende Rezept beinhaltet amerikanische Mengenangaben, ist dafür aber auch authentisch asiatisch!  Solltet ihr auf jeden Fall mal versuchen! =)

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Spargel in Kokosmilch

Spargel asiatisch angehaucht – in einem Kokos-Curry gegart: Der Kokosgeschmack passt sehr gut zum Spargel, und die Schärfe kann man nach Wunsch dosieren.  Zusammen mit Reis und/oder z.B. Garnelen oder Huhn ein vollwertiges Hauptgericht, passend zur Spargelzeit! Das Rezept fürs Spargel-Curry stammt von unserer philipinischen Freundin Margie =)

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Selbstgemachter Grillkäse

Eine interessante Alternative zum Fleisch, oder aber eine abwechslungsreiche Beilage, ist Käse vom Grill! Selbstgemacht ist das ganze natürlich noch wertvoller: Selbst gewürzt und lecker gebräunt vom Grill direkt auf den Teller =)

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Bacon-Rösti-Rolls

Wo ja jetzt endlich der Frühling kommt, muss auch gegrillt werden … und eine nette Abwechslung zum üblichen Grillgut sind diese Bacon-Rösti-Röllchen! Schmecken wirklich lecker und passen als Fingerfood zu jedem Partybuffet. Es ist mein viertes Bacon-Rezept neben Bacon-Onion-Rings, Moink-Balls und Bacon-Marmelade …  damit reicht es dann fürs erste 😉 Wenns euch gefällt: wie immer gerne Teilen und dem Blog „followen“ =)

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Moink-Balls

Rechtzeitig zum Wochenende noch schnell ein tolles Grillrezept: Moinkballs! Der Name hat glücklicherweise nichts mit Körperteilen von Mönchen (engl. monk) zu tun, sondern mit den „tierischen Bestandteilen“: „Mooooo“ steht für die Kuh (Hackfleisch) und „Oink“ für das Schwein (Bacon) … im deutschen könnte man also auch „Muhgrunz-Bälle“ sagen … hört sich aber nicht so toll an 😉 So wie auch die Bacon-Onion-Rings von letzter Woche lassen sich die Moink-Balls gut vorbereiten, brauchen nicht viel Aufmerksamkeit auf dem Grill (oder im Ofen) und eignen sich daher toll als Fingerfood für die nächste Grillparty. Viel Spaß beim lesen und nachgrillen!

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Avocado-Öl selbstgemacht

Ein neuer Verwendungszweck für das Superfood Avocado: Avocado-Öl! Vor allem kaltgepresst sehr gesund und wohlschmeckend, kann es viele Gericht verfeinern. Es lässt sich ähnlich wie Olivenöl verwenden, wobei das Avocado-Öl einen feineren und dezenteren Geschmack hat … und einen großen Vorteil gegenüber Olivenöl besitzt: mit einem sehr hohen Rauchpunkt von 250° C eignet es sich sehr viel besser zum Braten, da durch das hohe Erhitzen keine schädlichen Transfette entstehen (ähnlich wie auch bei Ghee). Ebenfalls eingesetzt wird das Öl für die Haut- und Haarpflege.

Selbst hergestellt kann man sogar die Qualität und Herkunft der Ausgangsprodukte bestimmen und so auf Bioqualität oder bzw. besseres achten. Leider eignet sich für die Eigenherstellung nur ein anderes Verfahren, bei dem die Avocado erhitzt werden muss und somit vermutlich ein paar ihrer wertvollen Inhaltsstoffe verliert.

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