Sellerie ganz „simple“ nach Ottolenghi aus dem gleichnamigen Buch: Definitiv das tollste Kochbuch was ich kenne, denn die Rezepte sind wirklich simpel und trotzdem aber raffiniert und wahnsinnig lecker. Die Sellerie wird im ganzen, als Knolle, gegart und nur mit Salz, Olivenöl und Koriandersaat gewürzt. Serviert mit etwas Zitrone ein Traum, egal ob als Beilage oder vegetarisches Gericht. Ausprobieren!
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Schwarzer Knoblauch
Eine teure Delikatesse ist fermentierter, also schwarzer Knoblauch oder auch „black garlic“. Es handelt sich hierbei um die enzymatische, temeperaturabhängige Fermentation und nicht um die milchsaure Vergärung, mit deren Hilfe man diese Spezialität herstellen kann. Etwas speziell, erinnert schwarzer Knoblauch von Geschmack und Konsistenz her an Lakritz mit Knoblaucharoma … als Zutat, z.B. für Rezepte von Ottolenghi, jedoch unverzichtbar, und scheinbar auch sehr gesund!
Die Herstellung ist eigentlich sehr leicht, man benötigt nur einen Reiskocher und Zeit … sowie Toleranz gegenüber Knoblauchgeruch oder eine überdachte Terasse, wo man den Reiskocher unterbringen kann 😉
Die beste Tomatensoße der Welt
nach Marcella Hazan … und auch die erste Tomatensoße überhaupt, die mir wirklich gut schmeckt! So einfach und belanglos sich dieses Gericht anhört, so senstationell schmackhaft ist diese Tomatensoße aus nur 3 Zutaten: Tomaten, Butter, Zwiebel. Natürlich ist sie auch die perfekte Grundlage für weitere Soßen.
Entscheidend ist hier wie immer die Qualität dieser Bestandteile, vor allem der Tomaten: hier sollten entweder frische Tomaten in einer Qualität verwendet werden, wie man sie wahrscheinlich nur in Italien bekommt, oder alternativ San-Marzano-Tomaten aus der Dose. Hierbei hilft ein Trick, die besten Tomaten zu erkennen (und dann auf Vorrat zu kaufen); mehr dazu findet ihr weiter unten.
Bei den Amazon-Links handelt es sich um Affilate-Links, also um [Werbung], aber ich freue mich natürlich, wenn ihr über den Link etwas bestellt und meinen Blog unterstütz =) So oder so kann ich euch Marcella Hazans „Die klassische italienische Küche“ nur wärmstens empfehlen!
Tomahawk-Steak
Das Tomahawk-Steak ist aufgrund seiner Form nach der bekannten indianischen Waffe benannt – dieser Umstand springt einem sofort ins Auge, es handelt sich hierbei jedoch unspektakulärer Weise um ein Ribeye mit anhängender langer Rippe. Man könnte den Knochen natürlich vor dem Grillen entfernen, das würde jedoch die beeindruckende Optik zerstören. Je dicker die Rippe, umso dicker entsprechend auch das Stück Fleisch, und dieses ist v.a. als trockengreiftes Stück wirklich sehr empfehlenswert.
Fermentierter Pfeffer
Fermentierter Pfeffer schmeckt wunderbar zu Fleisch – leider ist diese Pfefferspezialität recht selten und teuer (bis zu 30 € pro 100g), so dass ich euch hier ein Rezept vorstelle, um fermentierten Pfeffer selbst herzustellen. Die größte „Schwierigkeit“ liegt darin, frischen grünen Pfeffer zu bekommen, der Rest geht einfach und man braucht vor allem Geduld und ein wenig Glück.
Im Gegensatz zur Milchsäure-Fermentation handelt es sich hierbei wohl eher um eine enzymatische Fermentation, deswegen bin ich mir auch nicht sicher, ob die Salzbeigabe wirklich erforderlich ist, oder ob Wärme alleine schon ausreicht … ich werde da weiter experimentieren und neue Erkenntnisse hier nachreichen. Fürs erste erreicht man aber mit der nachfolgend vorgestellten Methode ein leckeres Ergebnis.
Norwegische Lachspfanne
Tomaten, Lauch, Knoblauch und Sahne bilden die Basis dieses sehr schmackhaften Fischgerichts. Abgerundet wird das ganze durch etwas Zitrone, was die Süße des Lauchs perfekt ergänzt. Dazu passen Nudeln (aufgrund der tollen Optik nehme ich gerne grüne Fettucini) oder auch einfaches Baguette, und fertig ist eine schnelle und leckere Mahlzeit.
Butter der Götter
Die Butter der Götter: ein Rezept aus der Kategorie „Einfaches kann so gut sein“. Vor gefühlten Ewigkeiten inspiriert durch Anthony Bourdain, musste ich dieses Gericht nun ausprobieren. Es handelt sich um gegartes Knochenmark, welches wie Butter auf ein Stück Brot oder Baguette gestrichen wird. Ergänzt durch knusprige Salzflocken, Petersilie und fermentierten Pfeffer ein wahres Festmahl … oder Mahl für Götter 😉
Weizen-Vollkorn-Brot
Es wurde dringend wieder Zeit, ein Brot zu backen … die Wahl fiel auf ein Weizen-Vollkorn-Brot nach Lutz Geissler! Im Gegensatz zu den typischen „Weissbroten“ hat dieses Weizenbrot aufgrund des Vollkorns einen wirklich intensiven Geschmack … nachbacken lohnt sich! Empfehlenswert ist ein Backstein oder das Backen in einem großen Topf oder Bräter. Bei den Amazon-Links handelt es sich um [Affiliate-Links] und damit um [Werbung].
Selbstgemachter Quittensaft
Saft kochen ist eine tolle Verwertungsmöglichkeit für Quitten. Dazu braucht man eigentlich nur einen Topf, Wasser und ein Sieb … und natürlich Quitten 😉 Quittensaft hat eine tolle Farbe und schmeckt wirklich sehr lecker, auch ungesüßt.
Ricotta-Küchlein mit Zucchini-Salat
Superschnell, superleicht, superlecker, low-carb, gesund … und ohne Sardellen auch noch vegetarisch! Das perfekte Gericht also für die guten Vorsätze des neuen Jahres 😉 Es hört sich nach viel Arbeit an, ist aber wirklich in 15 Minuten gekocht … so wie Jamie Oliver es verspricht! Dank Steinpilzen und Parmesan ist definitv auch ohne die optionalen Sardellenfilets jede Menge Geschmack und Umami in diesem Gericht!
In Honig fermentierter Knoblauch
Mit das einfachste Fermentations-Rezept was ich kenne, ist in Honig fermentierter Knoblauch. Bis jetzt war das ein absoluter Selbstläufer, man muss nur (wie immer) auf den entstehenden Druck achten. Es empfiehlt sich, frischen Knoblauch und möglichst „rohen“ Honig, direkt vom Imker, zu verwenden. Das ganze sollte mindestens 6 Monate lang fermentieren, aber je länger je besser. Ich habe meinen im Mai angesetzt und im Dezember das erste mal probiert, und war begeistert: sowohl der Knoblauch als auch der Honig haben eine ganz tolle, wohlschmeckende Geschmacksnote entwickelt.
Brokkoli mit Orange, Sojasoße und Erdnüssen
Nach der Völlerei der Feiertage muss etwas leichtes her: Wer Brokkoli mag, wird dieses Rezept lieben. Brokkoli mit Sojasoße, Orange, Knoblauch und Erdnüssen – ein wunderbares Gericht aus dem tollen Kochbuch „SIMPLE“ von Yotam Ottloenghi. Mit etwas Fisch wird daraus eine low-carb-Mahlzeiteit … genau richtig für die guten Vorsätze des neuen Jahres 😉 [Werbung / Amazon-Affiliate-Links]