Reverse-Gegrilltes Bisonfilet

Bisonfleisch gilt als gesündere Alternative zum bekannten Rindfleisch, immer mehr Züchter haben sich daher der Herstellung dieser köstlichen Fleischsorte gewidmet. Bisonfleisch soll fettärmer, protein- und vitaminreicher, und angeblich auch geschmacksintensiver, als Rind sein. Geschmacklich konnte es mich jedenfalls total überzeugen, was eventuell auch an der Zubereitungsmethode liegt, denn ich habe es „reverse“ (rückwärts) gegrillt. Damit meint man die umgekehrte Vorgehensweise aus scharf angrillen und garziehen. Zuerst zieht das Fleisch bei indirekter Hitze und wird erst am Schluss mit Röstaromen versehen. Dadurch bleibt die Kruste etwas knuspriger und das Fleisch soll auch saftiger werden. Hierbei lässt man das Fleisch bei niedriger Temperatur bis etwa 2-3 Grad unter der gewünschten Zieltemperatur garen und grillt es dann bei hoher Hitze scharf an. Mich hat es jedenfalls überzeugt, was sind eure Erfahrungen?

Zutaten

  • Bisonfilet, 200 g pro Person
  • Maldon Meersalz

Rezept

Das Fleisch darf 1-2 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank und schonmal etwas aufwärmen. Dann trockentupfen und falls nötig parieren. Nun darf es, versehn mit Temperatursonde, bei 120-150° C indirekter Hitze auf den Grill. Ich wollte eine Kerntemperatur von 54° C auf dem Teller, also habe ich das Fleisch bei 52° vom Grill genommen, die Hitze erhöht und es dann mit leckeren Röstaromen versehen.

Nach einigen Minuten Ruhephase dann aufschneiden und mit Meersalzflocken bestreuen. Dazu passt perfekt der Brot-Salat mit Tomaten und Kapern – guten Appetit!

Edit: Natürlich funktioniert das auch prima mit Backofen und Pfanne!

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3 Gedanken zu „Reverse-Gegrilltes Bisonfilet

  1. Ich hatte vor Jahren die Gelegenheit, bei einer Bison Verkostung dabei zu sein (es ging um die Möglichkeit, eine kleine Herde ökonomisch zu halten). Das Fleisch fand ich toll, aber auch schwierig, weil es so fettarm ist. Vom Geschmack ist es etwas wilder als normales Rind. Man musste genauestens aufpassen, sonst wäre der Garpunkt überschritten gewesen. Das mit der Herde hat sich übrigens in Luft aufgelöst: Die Bisons brauchen pro Tier (zitiert mich bitte nicht genau) etwas mehr als 4 qkm, was in Deutschland wahrscheinlich nur in Niedersachsen oder in Bayern zu machen ist.

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